
In meinem Buch „Publikumsschwund?“ hatte ich bereits darüber berichtet, wie offenherzig am Broadway in New York mit Zahlen umgegangen sind.
Wöchentlich werden Umsätze und Besuchszahlen pro Broadwayshow veröffentlicht in einer Tabelle, die für jedermann/frau einsehbar ist. Rechtliche Gründen verhindern Screenshots, deshalb hier der Link zur Website.
Für die Woche, die am 17.5.2026 endete, werden folgende Zahlen gemeldet:
- Anzahl der Shows: 40
- Umsatz: $38.166.527
- Besuche: 316.920
Kumulierte Zahlen für diese Spielzeit:
- Umsatz: $1.870.020.438
- Besuche: 14.238.450
In weiteren Spalten werden als Vergleichszahlen angegeben: diese Woche vor einem Jahr und letzte Woche inkl. der prozentualen Abweichungen.
Dann folgt eine Liste von max. 100 Shows (einstellbar) mit Name, Typ, Theater, Umsatz, Umsatz Vorwoche, Besuche, Besuche Vorwoche und Auslastung (% Cap(acity)). Die Liste kann von Benutzern selbst sortiert werden, nur nicht nach Umsatz oder Anzahl Tickets.
Das sind die ersten Einträge für New York City:

Quelle: Broadway League
Wer denkt, Shows am Broadway seien immer ausverkauft, der irrt. Zum 100%-Club in dieser Woche gehören die Schauspiele „Death of a Salesman“, „Every Brilliant Thing“, und die Musicals „Hamilton“, „Just in Time“, „Ragtime“ und die „The Rocky Horror Show“.
So ähnlich könnte ich mir zum Start die Aufbereitung von Kulturdaten auch in Deutschland vorstellen, z.B. vom neuen Theaterstatistik-Portal des Deutschen Bühnenvereins.
Anhang
So definiert sich die Broadway League:
„The Broadway League is the national trade association for the Broadway industry. Our 700-plus members include theatre owners and operators, producers, presenters, and general managers in North American cities, as well as suppliers of goods and services to the commercial theatre industry. Each year, League members bring Broadway to more than 30 million people in New York and more than 200 cities across the U.S. and Canada.“
Quelle
Website The Broadway League
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