
Auch in Deutschland ist eine Diskussion entbrannt um die Nutzung von Metas „AI Glasses“ um Datenschutz und Privatsphäre. Schon Google Glasses sorgten bei Ihrer Einführung für viel Aufregung, weil so unbemerkt Privatpersonen gefilmt werden konnten. 2014 wurden sie in den USA für US-Verbraucher freigegeben, 2015 beendete Google den Verkauf und hat sich letzten Endes aus dem Markt für Endverbraucher zurückgezogen.
Meta Glasses in Kooperation mit RayBan werden in Deutschland z.B. bei Fielmann verkauft und kosten ab ca. 300€. Weltweit sind angeblich ca. 7 Mio dieser Brillen verkauft worden.
In UK ziehen mittlerweile große Kinoketten in Betracht, das Mitführen und die Nutzung von Meta-Brillen zu verbieten, berichten verschiedene Quellen.
Deutsche Datenschützer fordern mittlerweile sogar ein Verkaufsverbot, da mit den Brillen heimlich gefilmt und fotografiert werden kann. Zwar gibt Meta an, dass während einer Aufnahme eine rote LED an der Brille leuchtet, die nicht abgeschaltet oder abgeklebt werden kann, aber es kursieren schon Tricks im Internet, wie dieses Feature umgangen werden kann.
Die gemeinnützige Organisation HateAID hat bereits juristische Schritte für ein Verbot eingeleitet und dazu auch eine Petition gestartet (Link s. auf der Website).
Theater und Kinos in UK (s. The Stage) sehen die Brillen kritisch, weil sie das Aufnahmeverbot in vielen Häusern (und in Kinos kategorisch) unterlaufen können.
Quellen
„Verbot von Meta Smart Glasses möglich„, Tagesschau, 30.7.2026
„Theatres forbid audience members with Meta glasses from ‘covertly’ filming shows„, The Stage, 10.8.2026 (Paywall)
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