
Die Regionalsendung „buten und binnen“ (Radio Bremen) berichtet über die Nutzung der „Freikarte“ für Bremer Jugendliche (60€/Jahr).
Sie war nie explizit auf Kultur ausgelegt wie der ausgelaufene Kulturpass des Bundes (mehrfach habe ich darüber in diesem Blog berichtet), sondern auf Teilhabe, insbesondere für Kinder aus einkommensschwachen Familien.
Daher überraschen die Erkenntnisse auch nicht.
Mehr als 1,8 Millionen Euro wurden per Freikarte auf Freimarkt, Osterwiese und Co. ausgegeben – mit Abstand der größte Teil des genutzten Guthabens. Zudem entfällt mehr als die Hälfte der Einlösungen des Guthabens auf Volksfeste: rund 251.000 von 443.000. Deutlich dahinter lag die Kategorie „Kino“ mit 1,05 Millionen Euro bei 59.000 Einlösungen.
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Ähnlich oft nutzten Jugendliche die Freikarte für die Kategorien „Spiel & Spaß“ (49.000 Einlösungen und 920.000 Euro Umsatz) und „Sport“ (61.000 Einlösungen und 596.000 Euro Umsatz). In der Kategorie „Wissen erleben“ wurden bei knapp 20.000 Einlösungen rund 456.000 Euro umgesetzt. Weit abgeschlagen folgt die Kategorie „Kultur“ mit 2.600 Einlösungen und 47.800 Euro Umsatz.
Der Senat erwartet auch für 2026 Ausgaben von ca. 4,9 Mio €.
Die Einlösung auf Volksfesten soll 2026 nicht mehr möglich sein.
Wie sinnvoll diese Maßnahme ist, wird in Bremen kontrovers diskutiert.
Quelle:
https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/freikarte-bremen-nutzung-jugendliche-100.html
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