
Das fragt das Hamburger Abendblatt zu einer Inszenierung mit den beiden Schauspieler Herbert Knaup und Samuel Finzi. Und kommt zu dem Schluss:
Denn die Laeiszhalle war nicht einmal zur Hälfte gefüllt, obwohl der Veranstalter den zweiten Oberrang gar nicht erst in den Verkauf gegeben hatte. Im Parkett blieben viele Sitzreihen komplett frei.
Lag es an den vielen Weihnachtsfeiern, die in Hamburg in der Adventszeit anstehen? An den konkurrierenden Veranstaltungen der Kulturmetropole? Oder dann doch an den Eintrittspreisen? Wer gut sitzen wollte, um das Mienenspiel der beiden Darsteller verfolgen zu können, zahlte pro Ticket 89,90 Euro – macht 200 Euro für ein Paar inklusive Wein in der Pause für einen zweistündigen Theaterabend. Das muss man sich leisten wollen. Und können. Womöglich überdrehen manche Veranstalter inzwischen die Preisschraube, was nicht im Sinne der Darstellerinnen und Darsteller sein kann, die Abend für Abend ihr Bestes geben.
Wie die Lage für Bremen ist, wo das stück am 21.12. gespielt wird, ist nicht ersichtlich, will hier (unverständlicherweise) telefonische Buchungen ohne Saalplan angeboten werden…

In Bremen wird das Konzert Online über Eventim verkauft, hier ist die Lage deutlich schlechter als in Hamburg:

Während der Abend in Bielefeld am 17.12. recht gut besucht aussieht (ebenfalls Eventim):

Möglicherweise ist aber die Angebotsvielfalt in Stadtstaaten wie Hamburg und Bremen deutlich höher…
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