
Angekündigt waren die Etat-Kürzungen schon länger. Jetzt wurden konkrete Einzelheiten verkündet.
Im Juni 2025 hatte der Magistrat festgelegt, dass im Stadttheater Kürzungen der von der Stadt Bremerhaven bereitgestellten Haushaltsmittel in Höhe von 300.000 Euro ab der Spielzeit 2026/27 und 600.000 Euro ab der Spielzeit 2027/28 erfolgen. Die Leitung des Stadttheaters war damit beauftragt worden, Vorschläge zur Umsetzung der Kürzungen zu erarbeiten. Prämisse war dabei, dass die erforderlichen Kürzungen beständig und nachhaltig sind, dass alle Bereiche des Theaters betroffen sind und dass die Kürzungen umsichtig über mehrere Jahre gestaffelt werden, sodass die Angebotsvielfalt und künstlerische Qualität bestmöglich bewahrt werden.
Konkret heißt das:
Im künstlerischen Bereich werden in den kommenden Jahren insgesamt sechs Stellen dauerhaft nicht wiederbesetzt. Um dadurch keine erheblichen Einschnitte in der Spielplanung zu haben, wird der Gast- und Aushilfenetat aufgestockt.
Ab der Spielzeit 2027/2028 werden mittwochs keine Sinfoniekonzerte mehr angeboten. Den Mittwochs-Abonnenten werden rechtzeitig attraktive Angebote unterbreitet, in das Montags- oder Dienstags-Abonnement zu wechseln. Zudem wird die Sommerbühne 2026 zum vorerst letzten Mal vor dem Stadttheater stattfinden.
Wie sich diese Maßnahmen auf den Besuch auswirken, wird man wohl erst in zwei bis drei Jahren sehen.
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